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Lysistrata

2014 - Regie Michela Gösken

Bildergalerie

Inhalt des Theaters

Hier ist dein Text mit reiner Rechtschreibkorrektur nach schweizerischer Schreibweise, ohne stilistische Eingriffe:

411 vor Christus hatte der griechische Dramatiker Aristophanes genug vom Krieg gegen Sparta und schrieb die bissige Antikriegskomödie Lysistrate, welche nicht von schlechten Eltern war. An ein ausschliesslich volljähriges Publikum gerichtet, nahm er kein Blatt vor den Mund, wenn es um erotische Notlagen von Mann und Frau ging: In bildreicher, expliziter (Lästerzungen würden behaupten «obszöner») Sprache malte er ein Geschlechtergemälde, welches ein Worst-Case-Szenario erotischer Unterbeschäftigung und damit hormoneller Überforderung darstellt. Liebestolle Männer stellen ihren Gattinnen nach – und dies auf definitiv nicht jugendfreie Art und Weise.

Da das Kollegitheater ein Familienanlass sein soll, hätte der Originaltext wohl eher für Verstörung als für Unterhaltung gesorgt. Was tun? Den schönen Text von Aristophanes mit dem Zensurstift zu bearbeiten, kam nicht in Frage – damit wäre er verstümmelt und verfälscht worden, und Aristophanes hätte sich wohl in seinem olympischen Grab umgedreht. Die Inhalte des Stücks sind jedoch so brisant und aktuell – auch 2014 werden beispielsweise auf der Krim wieder alte Kriegsschauplätze in Betrieb genommen –, dass ich mich zu einer Neufassung mit dem Titel Lysistrata – Der Krieg muss weg! entschloss. Neue Schauplätze, neue Szenen, neue Dialoge, neue Figuren, aber die alte Geschichte mit denselben Themen: Krieg, Liebe, Geschlechterkampf. Über allem thront die Utopie einer friedlichen Welt – und nicht zu vergessen: der Humor, der König unter den Konfliktlösern.

Die Damen haben keine Lust mehr. Die Herren der Schöpfung sind dauerabwesend im Krieg gegen Sparta, Griechenlands Väter und Söhne sterben auf dem Schlachtfeld wie die Fliegen, und die Geburtenrate ist rückläufig, weil pro Jahr gerade mal ein Monat Fronturlaub gewährt wird. Eine miserable Work-Life-Balance, findet Lysistrata, und möchte dies ändern. Nur wie?
Zusammen mit ihrer spartanischen Freundin Lampito heckt sie einen gewagten Plan aus: Die griechischen und spartanischen Frauen solidarisieren sich und boykottieren die Männer – und zwar im Schlafzimmer. Die Forderung an die Kriegshelden: Entweder sie desertieren kollektiv, oder sie können den ganzen Fronturlaub angeln gehen, anstatt mit ihren Frauen den langersehnten Schäferstündchen zu frönen. Oder, wie es in Sparta kurz und bündig heisst: Kein Sex.
Darauf haben nun wieder die Herren keine Lust. Und sie wehren sich mit allen Mitteln: wüste Drohungen, Rhetorik, Erpressung und Verführung – in der Liebe sind alle Waffen erlaubt, denken die heimgekehrten Soldaten.
Und so kommt’s, dass der Fronturlaub zur Kampfzone der Geschlechter wird. Wer den Krieg um Lust und Liebe gewinnt? Das werden Sie gleich sehen. Und denken Sie daran: Es ist das Geben und Nehmen, das harmonische Beziehungen ausmacht ...

Trailer

Mitwirkende

Schauspielende

ATHENS EHEFRAUEN PLUS EINE SPARTANERIN

Nadia Lischer

Hannah Abry

Leonie Kirchgessner

Alicia Baumann

Justine Schmid

Rahel Blättler

 

DIE VERLOBTEN DRILLING

Salome Erdmann

Corina von Holzen

Nathalie Kaufmann

 

ATHENS KRIEGSHELDEN

Ivan Lehni

Benjamin Ott

Leandro Minutella

Raffael Truttmann

Florian Pfister

 

ATHENS CHOR DER ALTEN BRÄUTE

Vera Arato

Alexandra Christen

Antonia Mau

Tara Riva

Elisa Minutella

Hedda Bölsterli

 

ATHENS STAATSPERSONAL

Sina Käslin

Diona Durrer

Crew

Michela Gösken

Joseph Bachmann

Daniela Hohenberger

Ueli Binggeli

Fredy Bernasconi

Sabrina Ventrone

Claudia Frinken

Lisa Minder

Deny Fousek

Angela Scheuber

Pascal Kappeler

 

Lysistrata

Lampito aus Sparta

Kalonike

Myrrhin

Metaxa

Nike

 

Ismenia

Antigona

Kassandra

 

Haudrauflos

Luftikos

Lethargos

Wutknochos

Trauerklos

 

Chorführerin Nofretete

Kreterin

Skytin

Phönizierin

Athenerin

Spartanische Kriegsgeisel

 

Greisin

Herold

Text, Regie, Bühnenbild

Musik

Kostüme

Lichtdesign

Bühnenbau

Ausstattung

Ausstattung

Bühnenmalerei

Grafik

Plakatgestaltung

Film

Kollegitheater

Schultheater des Kollegium St. Fidelis

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